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Ein bedingungsloses Grundeinkommen, die Ehe für alle – FrauMaja fragt in ihrer Kolumne „Komm, wir bauen ’ne neue Welt“ warum progressive Politik in Deutschland anscheinend keine Chance hat.

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Die letzten Landtagswahlen haben gezeigt, dass die Sozialdemokraten überall verloren haben, die CDU sehr stark geworden ist und die AfD überall in die Parlamente eingezogen ist.

Auch der Schulzhype, der sich auf die Person Martin Schulz gründete, welcher mehr soziale Gerechtigkeit versprach, ist schnell wieder abgeklungen.




Neue Ideen, besonders solche, die die bewährten Systeme in Frage stellen, haben keine Chance.

Als ich bei der Bundestagswahl 2013 für die Piraten als Direktkandidatin antrat, fiel mir eines bei Podiumsdiskussionen an Schulen immer wieder auf: Wenn es um progressive Ideen ging, fragten die Schüler nicht danach, wie sinnvoll diese Ideen sind, sondern wie viel sie kosten.

Ein Trend, der sich durch die ganze Gesellschaft zieht.

Die eigene Zukunft wird allzu oft an ihrer Wirtschaftlichkeit festgemacht, nicht an der sozialen Sinnhaftigkeit.

Dabei ist gerade im Sozialsystem vieles nicht mehr im Lot. Das Rentensystem ist, so wie es ist, nicht mehr haltbar, denn Menschen können nicht beliebig lange Arbeiten um dann irgendwann, in ihren letzten Jahren, nicht in Armut da stehen zu müssen. Und auch Hartz 4, mit seinen Sanktionen und Repressionen, funktioniert nicht, wenn es nicht mehr genug auskömmliche Arbeitsplätze für alle gibt.

Können sich Menschen nicht mehr vorstellen, dass es anders sein könnte? Sind die Ideen nicht weit genug verbreitet?

Je nach Umfrage können sich viele Menschen mit der Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens anfreunden. Auch eigentlich längst überfällige Selbstverständlichkeiten, wie die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare, sind von der Mehrheit der Menschen gewollt. Und dennoch wählen sie Regierungen, mit denen solche längst überfälligen Dinge nicht zu machen sind.

In dieser kleinen Kolumne möchte ich etwas von einer besseren und progressiveren Politik träumen, aber auch darüber schreiben, warum es bei den Parteien dann doch damit hakt.

Nennt es Wunschdenken, nennt es Anschreiben gegen politische Hoffnungslosigkeit. Die Gesellschaft braucht Ideen und die Gesellschaft hat Ideen. Hier möchte ich sie etwas bekannter machen.

FrauMaja, Redakteurin Volksverpetzer FrauMaja ist 31 Jahre alt, Bloggerin aus der Ruhrpottperipherie und hat ein Herz für das Bedingungslose Grundeinkommen und soziale Themen. Hier schreibt sie über ihren Traum von progressiver Politik. Hier könnt ihr dem Volksverpetzer auf Facebook folgen.
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