Produktempfehlung: Kaspersky lab

Betrüger geben sich als Postbank aus und versenden E-Mails mit einem gefälschten Inhalt. Wir warnen daher vor dieser Mail, die sich als “Postbank Finanzassistent” ausgibt.

Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

Die E-Mail ist komplett im Corporate Design der Postbank gehalten und enthält keine auf den ersten Blick hervorstechenden Fehlermerkmale. Zusätzlich spricht die E-Mail ihre Empfänger mit kompletten Namen an, bitte davon nicht irritieren lassen!

Hier ein Blick auf den oberen Teil der E-Mail:

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Der gesamte Inhalt dieser E-Mail lautet:

Postbank Finanzassistent

Guten Tag Silvie Heinl,

Die Sicherheit unserer Kunden steht für uns an erster Stelle. Aus diesem Grund entwickeln wir unsere Sicherheitsstandards stetig weiter.
Wir bitten Sie daher, ihr Konto für unsere neue Digital Zertifizierte Bankingapp freizuschalten. Sie profitieren anschließend von Vorteilen wie dem digitalen Unterzeichnen von Aufträgen oder dem Freigeben von eingehenden Zahlungen.
Schützen Sie Ihr Konto gegen unberechtigten Zugriff und sichern Sie sich vor Bedrohungen aus dem Internet ab. Befolgen Sie die nächsten Schritte bitte aufmerksam.
Dieser Vorgang nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.

Bankingapp freischalten

Durch das Herunterladen sowie Installieren bringen Sie Ihr Smartphone auf den neuesten Stand.
Wir danken für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Postbank Kundenservice

Das Ziel der Betrüger liegt darin, dass die Empfänger der blind gestreut versendeten E-Mails auf Postbankkunden trifft und diese sich davon so weit irritieren lassen und auf den Link hinter “Bankingapp freischalten “ klicken. Dort lauert eine Phishingfalle, in der die Besucher ihre Daten an die Betrüger verlieren.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
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