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Polizei Gütersloh warnt vor Todesdrohungen über Whatsapp-Kettenbrief!

Kettenbriefe gibt es schon seit vielen Jahren, heutzutage werden sie meist über soziale Netzwerke verbreitet. Die Empfänger werden aufgefordert, den Brief an mehrere weitere Empfänger zu versenden. Teilweise wird mit lustigen, obskuren oder dramatischen Folgen „gedroht“, wenn man einen Weiterversand nicht vornimmt und damit die Kette unterbricht.  Inhalte sind oft lustigen Inhalts oder versprechen Absurdes. Meist – nicht immer – handelt es sich um harmlose Formen der Mitteilungsverbreitung.

Über den Messangerdienst Whatsapp verbreitet sich jedoch momentan ein Kettenbrief mit einer brutalen, Angst einflößenden Sprachnachricht.

Eine Computerstimme droht damit, den Empfänger und dessen Mutter umzubringen, wenn die Nachricht nicht innerhalb von 20 Minuten an 20 Personen weitergeleitet wird. Die Drohungen sind so konkret und detailliert beschrieben, dass Kinder aus Angst die Nachricht weiter verschicken.

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Screenshot einer WhatsApp-Sprachnaricht

Die Polizei Gütersloh macht an dieser Stelle deutlich, dass es sich dabei um einen schlechten Scherz handelt!

Die Kriminalbeamten des Kriminalkommissariats Kriminalprävention/Opferschutz empfehlen Eltern, mit ihren Kindern über diesen Kettenbrief zu sprechen und ihnen verständlich zu machen, dass von diesen Kettenbriefen keine Gefahr ausgeht! Weiterhin sollten diese Nachrichten sofort gelöscht werden!

Hinweis Mimikama!

Unsere Empfehlung zum Umgang mit derartigen WhatsApp-Nachrichten! Wir von mimikama raten dazu, diese Kettenbriefe nicht zu weiterzuverbreiten.

Ein Nicht-Verbreiten hat keine negativen Folgen und es wird auch nichts passieren!

Wichtig ist die Aufklärung der Kinder über diese Umstände durch Sie als Eltern und aber auch Lehrern. Das Weiterverbreiten trägt lediglich nur dazu bei, bei anderen Empfängern für Unwohlsein, Angst und Unsicherheit zu sorgen und solche Nachrichten über einen langen Zeitraum am Leben zu erhalten, wie man gerade am aktuellen Beispiel wieder erkennen kann.

Wie sollen Sie sich als Elternteil verhalten, wenn Ihr Kind so eine Nachricht / Kettenbrief erhalten hat?

Viele Kinder und Jugendliche jedoch können diese Nachricht nicht immer als Scherz und Kettenbrief einordnen und fühlen sich durch die Nachricht tatsächlich bedroht und sind verängstigt.

  • Unterbrechen Sie den Kettenbrief und löschen Sie diesen.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber und erklären Sie Ihrem Kind, dass es Menschen gibt, die es lustig finden, andere Menschen zu erschrecken.
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass Sie die Angst Ihres Kindes ernst nehmen aber vermitteln Sie auch, dass diese Angst unbegründet ist.

Quelle

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