Smartphone gehackt? Falsche Warnung mit “Ihr Handy-Akku ist schwer beschädigt”


Sehr viele Smartphone-Nutzer bekommen im Moment eine FALSCHE Warnung auf Ihrem Gerät angezeigt.

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Hier steht:

Aufmerksamkeit!

Ihr Samsung Galaxy A3 wurde gehackt und die Batterie ernsthaft beschädigt. Sollte Ihr Telefon jetzt repariert werden.

**Wenn Sie zu verlassen, wird Ihr Telefon in Gefahr sein**

Sollte jetzt repariert werden.

OK

Tippt man als Nutzer hier auf OK, dann gelangt man auf die dahinter liegende Seite. Hier wiederum muss der User etwas “INSTALLIEREN”


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Dem User wird hier vorgemacht, dass er einen Virus hätte. Doch dem ist NICHT so!

Akku braucht ein Update? Batteriefehler? Speicherplatz voll? Oder ist gar “Ihre Androide in ernster Gefahr”? Wenn eine solcher Meldungen sich über den Bildschirm des Smartphones ausbreitet, steckt da meist nichts Gutes hinter.

Denn wenn man wirklich genau hinschaut, dann erkennt man, dass die Meldung gar nicht vom System selbst kommt, sondern ein Browser-Popup ist.

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Diese Art der Warnmeldung gibt es in vielen verschiedenen Varianten, sie haben jedoch alle gemeinsame Merkmale:

  • angebliches Systemproblem
  • geben sich als Systemmitteilung aus
  • verlangen die Installation einer App, um das Problem zu beheben
  • sind in Wirklichkeit Browserfenster
  • können in Abos enden

Was soll man tun, wenn man angeführte Warnung bekommt?

Keine der Schritte ausführen – schlichtweg die Warnungen ignorieren!

Popups schließen, Ursache suchen

Es handelt sich hier, im engeren Sinn gesehen, nicht um einen Virus. Hier werden lediglich Browserfenster geöffnet, welche den Nutzer in eine Falle locken sollen. Die Frage, was genau diese Fenster generiert, ist schwer zu sagen. Wahrscheinlich werden sie als Werbeeinblendungen in eine App integriert sein, so dass diese Popups in regelmäßigen Abstanden erscheinen.

Unser Tipp daher:

Schaut die installierten Apps an und betrachtet jede einzelne kritisch auf deren Notwendigkeit.

Man sollte sich niemals eine App installieren, wenn man sie nicht braucht. Das Kriterium “weil sie etwas kann” darf kein Installationskriterium sein. Daher einfach alle Apps löschen, die man nicht mehr benötigt. Auch Apps, die unnötig Werbung generieren, sollte man nur bedingt installiert haben.

Um die Popups zu schließen, ohne auf ein Button klicken zu müssen, nutzt man am Besten die Steuerelemente des Browsers.

Rechts neben der Adresszeile befindet sich in fast allen gängigen Browsern eine kleine Zahl. Diese Zahl gibt an, wie viele Browsertabs insgesamt geöffnet sind. Sehr interessant zu sehen, denn manchmal laufen im Hintergrund 6, 7 oder mehr Fenster, und so mancher wundert sich, warum “sein Internet” so langsam ist.

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Klickt man nun auf diese Zahl (in unserem Fall die 2), werden alle geöffneten Seiten angezeigt. So wie auch das Popup. Hier hat man jetzt die Möglichkeit, mit einem Klick auf das (-), in anderen Browsern aber auch gerne  X, die einzelnen Seiten auch zu schließen.

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Was sonst zu beachten ist

Die Mobilfunkabrechnung beachten! Werden dort Positionen abgebucht, die man nicht einordnen kann? Wenn ja, dann unbedingt mit Mobilfunkbetreiber in Kontakt treten.

Vorsorglich sollte man auch in Betracht ziehen, generell eine Drittanbietersperre auf die eigene Rufnummer einrichten zu lassen, dann ist die Methode des WAP-Billings ausgeschlossen.

Verweis: Drittanbietersperren sind wichtig!

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Autor

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