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„Im Extremfall könnte dies eine Abkehr vom Brexit-Prozess auslösen“

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„Im Extremfall könnte dies sogar eine Abkehr vom gesamten Brexit-Prozess auslösen.“ So kommentiert Neil Wilson, Finanzexperte vom Broker ETX Capital , die Ankündigung der britischen Premierministerin Theresa May, bereits am 8. Juni dieses Jahres Neuwahlen abzuhalten. Von der heute, Dienstag, kurzfristig anberaumten Stellungnahme der Regierungschefin blieb auch das Pfund nicht unbeeinflusst.

Neuwahlen geben Pfund Schub

Kurz nach der Verlautbarung Mays wegen der Uneinigkeit im Parlament über den bereits eingeleiteten Brexit geriet die britische Währung ins Schlingern und verlor zwischenzeitlich mehr als ein halbes Prozent an Wert.

Als dann jedoch Neuwahlen angekündigt wurden, kehrte das Pfund wieder auf sein Ausgangsniveau zurück. Zuletzt war ein Pfund wieder 1,2575 Dollar wert, nachdem die Währung zwischenzeitlich von diesem Niveau aus bis auf 1,2516 Dollar gefallen war.

Weil sich das Pfund im Zuge der Ankündigung von Neuwahlen jedoch wieder erholt hat, spricht dies nicht dafür, dass der bereits in Brüssel eingeleitete Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union von den Märkten als offene Frage gesehen wird. May hatte das Amt des Premiers im Juli 2016 nach dem Rücktritt ihres Vorgängers David Cameron übernommen.

Es wird vermutet, dass May mit einer Neuwahl ein eigenes Mandat für die Verhandlungen über einen Austritt Großbritanniens aus der EU zu erhalten versucht. Zuvor hatte die Politikerin erklärt, bis zur nächsten regulären Wahl 2020 im Amt zu bleiben.

Quelle: Pressetext.com

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