“Modenschau von Wirtschaftsasylanten”: Dreiste Falschaussage


Unsinn auf frischer Tat ertappt. Anders kann man den folgenden Sachverhalt nicht beschreiben.

Und das Schöne an der Sache ist: man kann es auf ganz einfache Art und Weise klarstellen, denn das folgende Bild ist eine reine Unterstellung und entspricht nicht dem, was der Statusersteller aussagt:

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(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

Der Statusersteller schreibt zu dem Bild:

Modenschau am tegernsee .- gesammelte Spenden der rot-rot-grünen Gutmenschen, mit Liebe ausgesucht und verpackt und unter großem Gutmenschengeschrei gespendet, erregen sie bei den armen traumatisierten Wirtschaftsasylanten kein so großes Interesse.
MEIN TIPP: Um eine weitere Traumatisierung zu vermeiden, spendet nächstes Mal original verpackte Marken-Kleidung, iPhones und „Western Union Guthaben“.


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Woher hat er diese Information?

Das wäre eventuell noch interessant zu erfahren, denn diese Leute sollten einfach mal aufhören, solch unsinnige Unwahrheiten zu verbreiten, Denn was hier an den Tegernsee und in ein Asylbewerberheim verfrachtet wurde, ist zum einen ein dreister Bilderklau, und zum anderen die Wiedergabe falscher Tatsachen.

Auch auf einem Blog, welcher sich als „Das Wahre Deutschland“ betitelt, wurde dieses Bild mit der Behauptung der Modenschau veröffentlicht (Referenzseite wurde mittlerweile gelöscht). Jedoch die wahre Quelle des Bildes liegt in Mosna/Rumänien:

Haus der Hoffnung

Das Bild stammt aus dem Projekt “Haus-der-Hoffnung”, welches eine diakonisch-missionarische Arbeit in Rumänien ist. Dieses Projekt unterstützt Kinder und arme Menschen in der Region Siebenbürgen.

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(Screenshot: Hausderhoffnung.de)

Wir haben die Betreiber des Projektes über den Missbrauch ihres Bildes informiert, denn mit der Falschdarstellung des Bildes auf Facebook werden mehrere Menschen auf verschiedenen Ebenen falsch dargestellt und somit geschädigt. Ferner liegt auch eine klare Urheberrechtsverletzung vor.

Weitere Informationen zum Haus der Hoffnung auf http://www.hausderhoffnung.de/

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Autor

Andre Wolf, Mitarbeiter bei „Mimikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch". Nach mehreren Semestern Theologiestudium und einigen Jahren Berufserfahrung als Verantwortlicher für Medien und Kommunikation ist nun die Analyse von Internetinhalten, speziell der sozialen Medien Wolfs Fachgebiet.


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