Mail mit Betreff “SFLEX Rechnung” trägt Virus!


Bei den Mails mit der Absenderangabe “S:FLEX GmbH Freiburg” und dem Betreff “SFLEX Rechnung” handelt es sich derzeit oft um Mails mit einem Makrovirus.

Auch diese Mail reiht sich nahtlos in die Riege der Makrovirenmails ein, die wir seit Dezember 2015 beobachten.  Ebenso wie ihre Vorgänger stammt sie natürlich nicht von genannten Angestellten und ist auch keine wirkliche Rechnung, sondern der Name wird missbräuchlich genutzt, um eine gewisse Authentizität aufzubauen. Das ist in letzter Zeit eine sehr beliebte Methode geworden: Betrüger nutzen den Namen real existierender Firmen, um ihre Mails glaubwürdig zu gestalten. Es handelt sich nicht um irgendwelche Datenlecks bei der Firma, sondern um eine Spamwelle, bei der jeder betroffen sein kann. Den betroffenen Firmen ist jedoch anzuraten, sowohl Mailservereinstellungen, als auch einzelne IT-Arbeitsplätze auf Sicherheitsprobleme zu kontrollieren.

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Seit gestern (28.01.2015) wird verstärkt  diese Mail versendet:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihren Auftrag.

Im Anhang erhalten Sie die Rechnung zu unserer aktuellen Lieferung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Dietrich
Projektleiter Gestelltechnik

Der Betreff der Mail lautet:”SFLEX Rechnung” Als Anhang der Mail finden sich zwei Dateien. Eine davon ist die harmlose Grafikdatei mit dem Fimenlogo, die andere, schadhafte Datei trägt den Namen RG-6160002-SFLEX-ENERIBA-Burkhart, Wil-2016-01-28.doc . Bei dem Anhang mit der Dateinendung .doc handelt es sich um einen Makrovirus.


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Die Gefahr bei diesen Mails besteht nach einem (unvorsichtigerweisen) Öffnen des Anhanges: bei aktivierten Makros lädt dieses Dokument eine Malware von einem Fremdserver herunter.

Bisher betroffene Firmen:

Makroviren: ausgestorben vermutete Malware!

Fatal an dieser Stelle: wir haben Rückmeldungen aus verschiedenen Büros/Firmenabteilungen, welche diese Mails in gutem Glauben geöffnet haben. Oftmals gerade, WEIL man ja verpflichtet ist, den Inhalt von Rechnungen ernst zu nehmen und gerade WEIL diese Mails eine real existierende Absenderangabe beinhalten. In diesem Fall auch, weil die Mail plausibel klingt. Wir konnten beobachten, dass immer öfter Mail mit dem Anhang .doc daherkommen und zunächst harmlos wirken. Doch diese Dokumente sind alles andere als harmlos, denn sie beinhalten Makros, welche Schaden anrichten können.

So auch hier: der Anhang trägt eine .doc Datei, welche bei aktivierter Makrofunktion innerhalb von Office Schaden anrichtet. Daher raten wir dazu, diese Mail direkt zu löschen und nicht aus reiner Neugier einfach mal den Anhang anzuschauen.

Wer eine dieser Mails geöffnet und auch das eingebettete Makro aktiviert hat, sollte dringend den PC prüfen lassen, ein PC innerhalb eines Firmennetzwerkes sollte SOFORT dem entsprechenden Administrator gemeldet werden. Gerade in Firmen sollte nicht verschwiegen werden, wenn man auf so eine Mail hereingefallen ist, denn letztendlich hat man irgendwo ja Sinne der Arbeitsanweisung gehandelt – und darauf bauen die Betrüger.

Info über Makroviren

Aufgrund der neuerdings vermehrten Erscheinung von Makroviren haben wir einen Informationsartikel über Makroviren verfasst. Dieser ist hier zu lesen.

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Autor

Andre Wolf, Mitarbeiter bei „Mimikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch". Nach mehreren Semestern Theologiestudium und einigen Jahren Berufserfahrung als Verantwortlicher für Medien und Kommunikation ist nun die Analyse von Internetinhalten, speziell der sozialen Medien Wolfs Fachgebiet.


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