Horror-Kettenbriefe auf Facebook und WhatsApp! Sprechen sie mit Ihrem Kind darüber.


So manche im Moment kursierende Kettenbriefe machen Kindern Angst!

SENDE DIE NACHRICHT WEITER ODER DU STIRBST BZW. SONST WIRD WER STERBEN!

So lautet immer wieder die Botschaft dieser Kettenbriefe. Aus Angst entscheiden sich viele Kinder für das weitersenden der Nachrichten und Kinder geraten in Panik. Viele Kinder sind nicht in der Lage, solche Horror-Kettenbriefen als schlechten Scherz einordnen zu können.

Im Moment schwirrt dieser Kettenbrief auf Facebook, aber auch bei “WhatsApp” herum:

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Der Inhalt (1:1 Kopie) in Textform:

Eines Nachmittags war Sara an ihrem Pc bei neim Chatroom, plötzlich taucht ein R75S_Koal auf, er schrieb sie an
Er:Hallo Sweety
Sie:Wer bist du?
Er:Du weißt nicht wer ich bin? Ich bin dein Heimlicher Verehrer, ich hab mich für dich getötet, Süße.
Sie:Ich glaub dir nicht
Er:Ich werde dich heute Nacht besuchen und dir alles beweisen, Mäuschen.
Sara schaltete sofort ihren Pc aus. Sie hatte Angst und deswegen schlief sie mit ihrer kleinen Schwester im Bett.
Mitten in der Nacht klopfte es am Fenster, Sara’s Herz klopfte wie verrückt, sie guckte nach 7 min nach, ‘ein Glück, nur ein Ast’ dachte sie. Sara ging zurück ins Bett, doch was zum? Da war etwas flüssiges, hatte ihre kleine Schwester wieder ins Bett gemacht? ‘Lena? Lenaa!!’ Sara wollte sie wachrütteln, aber, wo wo war ihre Haut?!?! Plötzlich ging das Fenster auf, vor lauter Angst versteckt sie sich im Schrank, sue ritzte unten in der Ecke ihr Schwester und ihre Lebenszeit. Jemand riss den Schrank auf und sie wurde lebendig gehäutet.
8 Monate später haben ihre Eltern einen neues Kind. Sara’s Schlafzimmer war von nun an, Toby’s Zimmer, und Lena’s Schlafzimmer ist von nun an ein Gästezimmer.
14 Jahre später ging Toby am Pc in ein Chatroom. Aufeinmal tauchte eine Nicely_Sis auf.
Sie:Hallo Brüderchen
Er:Ich bin ein Einzelkind.
Sie:Haben unsere Eltern nie von uns erzählt? Du hast zwei ältere Geschwister, die vor 14Jahren gehäutet worden.
Er:Sowas würden Mama und Papa nie vor mir verbergen! Du lügst.
Sie:Du glaubst mir nicht? Guck in deinem Schrank, unten rechts in der Ecke, siehst du ein Sterbenszeit geritzt. Ich muss weg, Hdl little Brother ;*
Er guckte nach, da war es! Wirklich!
Am nächsten Morgen wollte er seine Eltern fragen, er ging in deren ihr Zimmer. ‘Mama? Papa?’ Wo waren sie bloß? Er hörte was im Schrank und öffnete ihn, da waren sie! Gehäutet im Schrank aufgehangen. Da war ein Zettel.
Hallo Brüderchen, ich habe sie umgebracht, weil sie nie von uns erzählt haben, aber keine Sorge dir werde ich nicht mal ein kleines Haar krümmen.
Ich hab dich lieb.
Wenn du das nicht innerhalb 148h an 20 Kontankte schickst, wirst du das Schicksal herausfordern, und dein/e Freund/in, oder die/der in der/dem du verliebt bist, wird das gleiche passieren! Und du wirst in 20 Jahren immer abgeblitzt.
Bist du aber brav und schickst das an 20 Kontakte, wirst du und dein Liebling beschützt, und es wird nichts passieren. Die Zeit läuft bereits seit dem R75S_Koal gelesen hast. Mach schnell.

Hilfe, mein Kind hat so einen Kettenbrief erhalten. Wie soll ich mich verhalten?

1) Unterbrechen sie den Kettenbrief und löschen sie diesen.

2) Sprechen sie mit Ihrem Kind darüber und erklären sie Ihrem Kind, dass es Menschen gibt, die es lustig finden, andere Menschen zu erschrecken.

3) Vermitteln sie Ihrem Kind, dass sie die Nagst Ihres Kindes ernst nehmen aber vermitteln sie auch, dass diese Angst unbegründet ist.

Bereits im September 2013 haben wir folgenden Bericht veröffentlicht!

MASSENHAFTE VERBREITUNG VON „KETTENBRIEFEN“ MIT TODESDROHUNG ÜBER WHATSAPP PER VOICE-NACHRICHT

Kettenbriefe, die großes Unheil verkünden, wenn die Kette durch die Nichtweiterverbreitung unterbrochen wird, gibt es schon seit vielen Jahren. Ebenso wird großer Reichtum und Gesundheit versprochen, wenn der Brief innerhalb kurzer Zeit an einen gewissen Personen- und Freundeskreis verteilt wird. Das Internet, insbesondere der Email-Verkehr, aber auch soziale Netzwerke, helfen den Erschaffern dieser Briefe, diese in Massen zu verteilen. So kursieren Kettenbriefe auch über Jahre hinweg noch im Internet und tauchen hier und da wieder auf.

Der Messengerdienst „WhatsApp“, der auf zahlreichen Smartphones bereits die SMSFunktionen abgelöst hat, bietet seit wenigen Wochen neben der Versendung von Text-, Video und Bildnachrichten nun auch Audio-Nachrichten an. Hier können Audio-
Botschaften an die Empfänger im Adressbuch übermittelt werden.

Aktuell wird eine Drohung als Audio-Nachricht verschickt, die von Erwachsenen als Spaß erkannt wird. Viele Kinder und Jugendliche jedoch können diese Nachricht nicht immer als Scherz und Kettenbrief einordnen und fühlen sich durch die Nachricht tatsächlich
bedroht und sind verängstigt.

Dieser Kettenbrief in Audioform, gesprochen von einer Computerstimme, besagt, dass die Nachricht durch den Empfänger in kurzer Zeit an mindestens 20 Empfänger weitergeleitet werden muss. Geschieht dies nicht, so werden angeblich der Empfänger, aber auch die Mutter des Empfängers zeitnah getötet.

Die Herkunft dieser Sprachnachricht ist derzeit noch unklar. Aus vielen Bereichen wurde der Polizei berichtet, dass diese Nachricht bereits an Schulen im Umlauf ist und mehrere Schüler sich verängstigt an die Eltern und Lehrer gewandt haben.

Die Polizei Niedersachsen empfiehlt:

  • Besprechen Sie mit den Kindern dieses Phänomen!
  • Empfehlen Sie den Kindern, die Nachricht zu löschen und nicht weiter zu verbreiten!

Hinweis: Eine Strafanzeigenerstattung ist nicht erforderlich!

Ihre Polizei Niedersachsen
Landeskriminalamt Niedersachsen
Zentralstelle Prävention
Tel. 0511/26262-3232
Zentralstelle Cybercrime
Tel. 0511/26262-3824
Am Waterlooplatz 11, 30169 Hannover
Erscheinungsdatum: 10.09.2013

Schau hin, was dein Kind mit Medien macht!

An dieser Stelle möchten wir auf die Seite “SCHAU HIN WAS DEIN KIND MIT MEDIEN MACHT” hinweisen. Hier findet man viele Informationen zum Thema “Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen, dass es Handy, Internet & Co. sinnvoll nutzt?” vor

Tipps für den richtigen Umgang mit Smartphone und Tablet

http://www.schau-hin.info/medien/mobile-geraete/wissenswertes/tipps-fuer-den-richtigen-umgang-mit-smartphone-und-tablet.html



Zuerst schützen-dann klicken! Schütze auch du deinen Desktoprechner, dein Tablet-sowie dein Smartphone vor Internetbetrug, Trojanern und Viren sowie vor Datenklau.


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