Firechallenge. Facebook-Nutzer zünden sich an.


Es hört sich an wie ein Fake, ist aber keiner und hirnverbrannter geht es wohl kaum noch! Hierbei handelt es sich um ein lebensgefährliches “Spiel”, welches mit dem Hashtag #firechallenge auf Facebook veröffentlicht wird!

Dieses “Nominierungsspiel” hat seinen Ursprung in Amerika und hat, nach unserem jetzigen Wissenstand, noch nicht den Weg in unseren Raum gefunden.

ZDDK-Info: Dagegen war das “Biernominierungsspiel”, über das wir im Februar 2014 berichtet haben, harmlos.

Nutzer übergießen sich mit Alkohol oder Nagellackentfernern und zünden sich selbst an.

Dabei filmen sie sich und veröffentlichen diese Videos, mit dem Hashtag #firechallenge dann auf Facebook!

Sie halten z.B. Ihre Hand unter das fließende Wasser (zwecks Sicherheitsmaßnahme?) und übergießen diese mit mit einem Nagellackentferner oder Alkohol. Ein Zweiter filmt das Ganze und zündet wiederum die Hand des Anderen an.

Screenshots aus diversen Videos.

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Hier ein Beispiel eines Nutzers, der seinen Arm anzündet und danach in die Dusche springt, um sich zu löschen!
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Laut der Stuttgarter-Zeitung gibt es Verschieden Stufen der „Fire Challenge“

Eine der ersten „Fire Challenges“ in den sozialen Netzwerken gab es bereits 2012, als sich der YouTuber „1BlazinEagle1“ seine Brusthaare anzündete.

Dieser Netzfreak war es auch, der vor gut einem Jahr die „Nuts-&-Chest-Fire-Challenge“, zu deutsch „Nüsse-und-Brust-Feuer-Herausforderung“, ins Rollen brachte. Was mit Nüssen gemeint ist, muss nicht erklärt werden.

Die brennenden Hosen fügten den Feuerteufeln empfindliche Brandwunden zu. Nun ist also das Spiel mit dem Feuer neu entfacht. In den sozialen Netzwerken wird gewetteifert, wer sich an der ausgefallensten Stelle entzündet oder wer am schönsten brennt. Sogar den Hintern zünden sich manche an.

Die Wagnisbereitschaft der Teenies, sich für ein spektakuläres Foto oder Video in Gefahr zu bringen, hat durch die neuen Massenmedien ein neues Level erreicht. Dies beobachtet der Kinder- und Jugendpsychiater aber auch in anderen Gebieten. „Man darf doch nur die Zirkusaufführungen von früher und heute vergleichen. Dort sind die Stunts auch viel waghalsiger. Das hat eben mit den Massenmedien zu tun. Man schaukelt sich gegenseitig hoch. So ist es auch bei diesen Internet-Challenges.“
Verweis: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.fire-challenge-das-spiel-mit-dem-feuer.80f41261-6231-4d48-b955-fe6da6824386.html

Laut einigen Medienberichten endete der Selbstversuch im Fall eines 15-Jährigen aus New York auch schon tödlich.

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Der Jugendpsycholog Roland Bugram sagt dazu:

„Das Problematische an dieser Situation ist, dass es offenbar keine Grenzen mehr gibt. Die sozialen Foren bieten eine Plattform für komplett wahnsinnige Aktionen, die sehr oft sogar tödlich enden können und im Prinzip nur ein Ziel vor Augen haben. Und zwar, mit seinen Wahnsinnstaten an erster Stelle zu stehen.“

Facebook hat Berichten zufolge inzwischen reagiert und entfernt Videos mit entsprechendem Hashtag!

Verweis zu einem Interview mit dem 16-jährigen Fernando Valencia, der bei dieser “Nominierung” mitgemacht hatte. (Englisch)
http://www.dailymail.co.uk/news/article-2715188/Its-not-good-idea-Teen-need-reconstructive-surgery-attempting-fire-challenge-saw-online.html

Wir sind noch immer SPRACHLOS, was diesen “Trend” betrifft.

Was geht in Menschen vor, die so etwas machen?

So etwas kann tödlich enden. Kommt man aber mit dem Leben davon, dann bleiben einem zumindest Brandnarben – und dies sein ganzes Leben lang.

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