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In diesem Artikel möchten wir dringend darauf hinweisen, dass man als Facebook-Nutzer unbedingt seine Freundesliste vor fremden Blicken schützen soll. Der Grund dafür ist, dass Internetbetrüger auch deine Freunde ausforschen könnten um diese wiederum abzuzocken!

Hinweis: Sobald man auf Facebook einen Kontakt hinzufügt, wird dieser unter “Freunde” gelistet. Jeder andere Nutzer kann sich diese Liste bei dir ansehen und nachgucken mit welchen Personen du befreundet bist. Hierbei handelt es sich um eine Grundeinstellung, die man jedoch sofort ändern sollte.

Und diese “Grundeinstellungen” der “öffentlichen Freundesliste” kann auch für Internetbetrüger durchaus interessant sein!

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Und zwar am jenen Moment, wo sie deine Freunde abzocken wollen.

Bevor wir die Abzocke im Detail erklären, befolge am besten gleich mal folgende Schritte:

  1. Klicke dazu in deinem Profil auf “Freunde” (unter deinem Titelbild).
  2. Auf der rechten Seite findest du einen Stift (Verwalten) vor.
  3. Klicke nun auf “Privatsphäre bearbeiten”
  4. und stelle hier bitte auf “Nur ich”

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Das war es auch schon wieder!

Ab nun kannst nur DU deine Freundesliste sehen. Fremde, vor allem Internetbetrüger, haben nun keinen Einblick mehr in deine Freundesliste.

Eine offene Freundesliste machen sich auch Betrüger zu Nutze, indem sie z.B. DEIN Profil 1:1 kopieren um danach die öffentliche Freundesliste zu durchforsten.

Haben sie dies einmal getan schreiben diese wiederum deine Freunde an und versuchen diese abzuzocken.

Wie gehen die Betrüger vor?

Es wird von einem Betrüger eine neue Facebook-Identität mit einem gleichlautenden Namen und dem bislang verwendeten Profilbild + Titelbild erstellt.

Danach besucht der Internetbetrüger das Original-Profil und durchforstet die gesamte Freundesliste des Opfers die dann wiederum erneut eine Freundschaftsanfrage erhalten. Ein Großteil der Nutzer nimmt diese Anfragen auch an, denn man “kennt” sich ja.

Bestätigt man diese, eröffnet einem der neue Freund, mittels einer Nachricht, sofort die Bitte nach der eigenen Mobilfunkrufnummer und den Zahlencodes, welche unmittelbar empfangen werden. Dabei ist absolute Vorsicht geboten. Diese kleinen und unscheinbaren Zahlencodes sind bares Geld wert!

Mit der Weitergabe der Zahlencodes wird es den Betrügern möglich, diese bei Zahlungsdienstleistern einzulösen und dadurch die Handyrechnung des Opfers zu belasten. Die alleinige Weitergabe der Handyrufnummer führt jedoch nicht zu einer Belastung der eigenen Mobilfunkrechnung.

Generell ist es wichtig, auch vermeintlichen Freunden – sei es über Messenger oder über soziale Netzwerke – niemals per SMS zugesendete Bezahl- oder Bestätigungscodes weiterzugeben.

Nachfragen

Am besten ist es aber, wenn man nach dem Erhalt einer erneuten Freundschaftsanfrage einfach persönlich beim Absender nachfragt. So kann man immer noch am besten klären, ob es sich wirklich um die persönliche Bekanntschaft handelt oder ein Schwindel durch Betrüger vorliegt.

Eine erneute Anfrage der gleichen Person kommt immer nur dann in Betracht, wenn der Freund vorher selbstständig aus der Freundesliste entfernt wurde. Ansonsten sollte man stutzig werden.

Ich wurde abgezockt. Was kann ich tun?

Eine Anzeige beim jeweiligen Landeskriminalamt legen wir nahe. Angesichts der steigenden Zahlen von Internet-Kriminalität wurden hier Spezialeinheiten aufgebaut. Das sogenannte Cyber Crime Competence Centrum arbeitet technisch hoch professionell und vernetzt.

Die Facebook-Betrugsmasche mit gefälschten Profilen ist den Beamten hinlänglich bekannt. Einigen organisierten Banden konnten so auch schon das Handwerk gelegt werden – auch im Bereich der Facebook-Profil-Kopien.

Dafür sind die Beamten natürlich auf Anzeigen und damit die Mithilfe der Betroffenen angewiesen. Die Dunkelziffer ist nach Angaben des LKA Sachsen bei derartigen Betrugsfällen nach wie vor sehr, sehr hoch.

Weiterer Tipp > Gib Hacken keine Chance: “Dein Facebook-Konto: Sicher in wenigen Minuten

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