Europol warnt vor IS-Anschlägen!


Warnungen vor Terroranschlägen in Europa gibt es leider oft von allen möglichen Seiten. Der Durchschnittsleser weiß kaum noch zu unterscheiden, welche Meldung nun richtig, welche falsch ist. So verwundert es nicht, dass auch jene Meldung Unsicherheit hervorruft.

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„Europol warnt vor schweren IS-Anschlägen in Europa

Ein neuer Bericht der europäischen Polizeibehörde Europol warnt davor, dass der Islamische Staat vor allem Europa im Visier habe. Ziel seien „massenhaft Opfer in der Zivilbevölkerung“.“

Dass die Meldung erst einmal angezweifelt wird ist verständlich. Die Seite „Multikultiwatch“, laut eigener Aussage „Multikulti ohne Zensur“ veröffentlicht tendenziell nur Artikel, welche sich gegen Flüchtlinge richtet. Stammleser jener Seite werden dadurch sofort die Verküpfung „IS-Terror in Europa = Flüchtlinge“ ziehen.

Nichtsdestotrotz ist jene Meldung wahr!

Was ist Europol?


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Europol ist eine europäische Polizeibehörde mit Sitz in Den Haag, die den Informationsaustausch zwischen nationalen Polizeibehörden fördert und jene im Kampf gegen internationale organisierte Kriminalität koordiniert.

Die Aussagen Europols

Im Januar 2016 gründete Europol ein spezielles europäisches Anti-Terrorzentrum, da, wie Europol betont, Europa momentan die größte Bedrohung durch internationalen Terrorismus innerhalb der letzten 10 Jahre erlebe. In Anbetracht der Anschläge in Paris im November 2015 müsse europaweit „mit einer Reihe groß angelegter Terroranschläge“ gerechnet werden, wobei das Ziel „massenhaft Opfer in der Zivilbevölkerung“ seien.

Schleichen sich IS-Kämpfer mit dem Flüchtlingsstrom ein?

Dazu sagt Europol:

„Es gibt keine konkreten Beweise, dass reisende Terroristen systematisch den Flüchtlingsstrom nutzen, um unerkannt nach Europa zu kommen. Eine echte und unmittelbar drohende Gefahr sei aber, dass sunnitische Muslime in der syrischen Flüchtlingsdiaspora anfällig für Radikalisierung werden, sobald sie in Europa sind.“

Fairerweise wird diese Aussage auch auf „Multikultiwatch“ genannt!

Fazit:

Tatsächlich besteht europaweit erhöhte Terrorgefahr durch den IS. Die Polizeibehörde Europol ist sich dessen bewusst und geht aktiv dagegen vor, wodurch auch bereits mehrere Anschläge in Frankreich verhindert werden konnten.
Flüchtlinge haben mit jener Problematik nur indirekt zu tun. IS-Kämpfer könnten zwar den Flüchtlingsstrom nutzen, wahrscheinlicher ist aber die Indoktrination von Flüchtlingen durch IS-Kämpfer, die bereits im Land sind. Somit muss auch die Integrierung von Flüchtlingen weiter voran schreiten, um jene Möglichkeit so gering wie möglich zu halten.

Autor: Ralf, mimikama.at



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