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Betrügerische E-Mails mit dem Betreff “Nachricht von Ihrem Kundendienst” sollen Kunden der Volksbank irritieren. Angeblich neue Sicherheitssysteme verlangen nach Angabe der Mail die Ausführung von ein paar Anweisungen.Diese Anweisungen stellen letztendlich das Aushorchen von Kundendaten dar und sind ein Betrugsversuch.

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Auffällig ist an dieser Stelle, dass es in der letzten Zeit immer häufiger E-Mails gibt, die sich als “Volksbank” ausgeben. Die Formularfelder, welche am Ende die eigentliche Falle darstellen, sind dabei identisch. Lediglich die E-Mails und die Lockargumente (also der Vorbau) variieren.

Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen (Volksbank) hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

An dieser Stelle beschreiben wir den folgenden Betrugsversuch:

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Der Inhalt dieser E-Mail im Klartext lautet:

Sehr geehrter Herr Peter [***],

wir sind stets bemüht Ihnen eine sicherere Zahlungsplattform zu bieten.
Mit unserem neuen Sicherheitssystem und den neuen AGB’s (gültig ab 01. Jan 2017) genießen Sie einen optimalen Schutz vor Missbrauch.
Zur Missbrauchsprävention ist es erforderlich, dass Sie den Anweisungen unserer Mitarbeiter nachkommen.
Folgen Sie dazu den weiten Schritten, anderfalls könnten Sie durch möglich entstandenen Schäden haftbar gemacht werden.

Zur Aktualisierung

Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Verständnis und für Ihre Geduld.

Im Idealfall trifft diese E-Mail auf einen Volksbankkunden und sorgt für entsprechende Irritation. Da die E-Mail blind gestreut versendet wird, trifft sie natürlich auch auf Personen, die ihr Konto bei einer anderen Bank haben. Hier gilt jedoch die Warnung im Speziellen für alle Besitzer eines Volksbank Kontos: die eigentliche Falle lauert hinter dem Klick auf die Grafik.

Vorsicht, Phishing!

Der Link in der E-Mail leitet auf eine Webseite mit der Adresse http://aktualisierung-onlinebanking-servicevoba.ru”. Diese wird von unserer Kaspersky Internet Security direkt blockiert, da es sich um eine Phishing-Webadresse handelt.

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Wie eingangs erwähnt, isst diese Seite einem Volksbank-Login nachempfunden. Hier wird zunächst um die Eingabe der Logindaten gebeten, später erscheinen Formularfelder, die um Adressdaten, aber auch die Eingabe von Bankdaten bitten. Wir warnen davor, auf diesen Seiten wahrheitsgemäße Angaben zu machen!

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Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
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